Prof. Dr. Rudolf Stark
  • Emotionen im Gehirn
   Forschungsgebiete:

Arbeitsgruppe Emotionsforschung
Die Arbeitsgruppe untersucht verschiedene Fragestellungen des emotionalen Erlebens mit Hilfe der funktionellen Bildgebung.
  • Welche neuronalen Strukturen im Gehirn sind beteiligt, wenn wir uns entweder fürchten oder ekeln?
  • Was passiert im Gehirn, wenn wir Dinge sehen, die wir hochgradig attraktiv finden (z. B. Erotika)?
  • Welche Prozesse laufen im Gehirn ab, wenn wir lernen, dass bestimmte Reize unangenehme Folgen haben und wenn wir dies wieder verlernen?
  • Lassen sich Aktivierungsmuster im Gehirn in Echtzeit bestimmten Emotionen (Echtzeitklassifikation) zuordnen?
  • Wie können Aufmerksamkeitsprozesse die emotionalen Reaktionen verändern?
  • Lassen sich Emotionen durch Neurofeedback verstärken oder abschwächen?
Viele dieser Fragestellungen werden an Gesunden, aber auch an klinischen Stichproben untersucht. Zu den beforschten Störungsbildern gehören:
  • Spezifische Phobien
  • Soziale Phobie
  • Alkoholismus
  • Nikotinsucht
  • Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
  • Alexithymie
  • Zwangsstörung
In Kooperation mit anderen Arbeitsgruppen wird darüber hinaus untersucht, inwieweit genetische Einflüsse Unterschiede in der emotionalen Verarbeitung erklären können und wie diese mit Persönlichkeitseigenschaften zusammenhängen. Ein weiteres Projekt geht der Frage nach, welche Auswirkung eine intensive Musikerziehung auf die kognitive Entwicklung von Kindern hat. Eine weitere Kooperation beschäftigt sich mit der Auswirkung von Stress auf basale Lernprozesse und dem Zusammenhang zwischen Hormonen und neuronaler Aktivierung sowie zu Grunde liegender Geschlechtsdifferenzen.




 
©2006 Bender Institute of Neuroimaging